Jack von A.M. Homes

11. Oktober 2007

A.M Homes schrieb ihren ersten Roman „Jack”, für den sie 1993 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, im Alter von 19 Jahren. Die bekannte amerikanische Schriftstellerin kennt heute wohl jeder dank der Fernsehstaffel „Desprite Housewifes”, welche nach ihrer Literatur verfilmt wurde. „Jack” wurde 1989 veröffentlicht. Das 250 Seiten lange Buch kostet 8.95 Euro. Es ist für Jugendliche geschrieben worden, um ihnen zu zeigen, dass andere Altersgenossen auch ihre Probleme haben und dies ganz normal ist.
Jack ist fast sechzehn und hat sein Leben ganz gut im Griff. Nur mit der Trennung seiner Eltern kann er sich nicht recht abfinden. Als sein Vater ihm während eines Ausfluges auf einem Ruderboot gesteht, dass er homosexuell ist, ist Jack völlig verwirrt. Sein ganzes Streben nach „normal sein” gerät ins Schwanken. Als dann auch noch sein bester Freund die Neuheiten in der Schule ausplaudert und die anderen Schüler Jack nur noch Schwulen-Baby nennen, scheint das Fass überlaufen zu sein. Doch dann lernt er Maggie kennen, die in derselben Situation ist und ihm hilft, seinen Vater zu akzeptieren.
Mit der scheinbar perfekten Familie seines besten Freundes Max fährt Jack für einige Tage aufs Land, wo sie sich erholen sollen und Jack bestimmt einige freie Minuten zum Nachdenken zur Verfügung hat. Doch alles kommt anders.
Die Ferientage enden abrupt und Jack wird langsam klar, dass ein homosexueller Vater gar nicht so schlimm ist und er nicht der einzige mit Problemen ist.
Nach seiner Geburtstagsparty, an welcher seine Familie so wie auch der Freund seines Vaters und seine Freunde beteiligt waren, kann Jack seine Reise nach sich selbst endlich beenden. Er realisiert, dass er nicht sein Vater ist, sondern eine eigenständige Person. Er akzeptiert die Situation, in welcher er steckt und sieht, dass er nicht alleine ist.
„Jack” ist eine interessante Geschichte über einen Jungen, der auch nebenan wohnen könnte.
Der Roman ist in einfacher aber doch witziger Sprache geschrieben und daher für Jugendliche sehr empfehlenswert. Ich glaube jedoch, dass ab einem gewissen Alter der Roman auch etwas langweilig wirken kann und bin daher der Ansicht, dass dieses Buch ausschliesslich von Jugendlichen gelesen werden soll. Es ist kein Buch für Erwachsene.
Christa Wechsler, Kantonsschule Sursee, 5e, August 2007

Matthias Berg

11. Oktober 2007

Matthias Berg
von YvetteZ´Graggen, 2004, Roman

Der mitreissende Roman von Yvette Z´Graggen handelt von 3 Frauen aus verschiedenen Generationen. Die Genfer Studentin Marie ist auf der Suche nach ihrem verlorenen Grossvater Matthias Berg. Wie sie sich Gedanken darüber macht, vor ihm zu stehen und ihn anzusprechen, beginnt sie, die Vergangenheit zu reflektieren. Maries Mutter Eva und Grossmutter Beate durchlebten den 2.Weltkrieg. Maries Grossvater zerstörte damals Evas und Beates Leben. „Mattias Berg” ist eine spannende Geschichte in der Ich-Erzählung, wobei der Erzähler ständig zwischen Marie, Eva und Beate wechselt. Weiter wird die Spannung durch Rückblenden vergrössert. Der Roman spricht Personen aller Altersgruppen an, da drei Frauen aus drei verschiedenen Generationen ihre Geschichte erzählen. So werden Probleme von Jung und Alt angesprochen.
Der einzige Minuspunkt des Romans „Matthias Berg” ist, dass es keine grosse Handlung gibt, er lebt mehr von der Vergangenheit als von der Gegenwart. Da der Roman in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich besser in die drei Frauen hineinversetzen und es ist sehr realistisch geschrieben. So werden die Sorgen und Ängste der Frauen betont und glaubwürdig vermittelt und die Vergangenheitsbewältigung wird durch verschiedene Meinungen verständlich und spannend. In diesem Buch wird auch der Krieg miteinbezogen. Es wird verdeutlicht, wie schwer es in dieser Zeit für die Menschen war.
Der Roman von Yvette Z´Graggen beschäftigt sich mir der Frage, ob man jemanden lieben kann, der im Krieg etwas Schlimmes getan hat. Es kommt zu einer interessanten Auseinandersetzung zwischen den Erinnerungen und dem, was Marie sieht: Einen alten, schüchternen Mann, der niemandem etwas antun könnte, der ihr Grossvater ist.
Das Buch ist in jedem Fall empfehlenswert. Ein mit viel Gefühl geschriebener Roman von Yvette Z´Graggen.
Angela Arnold, Kantonsschule Sursee, 5e, August 2007

Denk nicht wir bleiben hier

8. Oktober 2007

Das Buch „ Denk nicht wir bleiben hier“ von Anja Tuckermann, welches 2005 erschien ist, handelt von einer Zigeunerfamilie, welche im 2. Weltkrieg unter der Macht von Adolf Hitler leidet und schlussendlich auch in ein Konzentrationslager gebracht wird und dort um ihr Überleben kämpft. Was in diesem Buch erzählt wird, entspricht der Wahrheit. Wir können das Buch „Denk nicht wir bleiben hier“ allen weiterempfehlen. Da es in diesem Buch um zum Teil sehr brutale Sachen geht und dies auch so beschrieben wird, würden wir das Buch nur sehr interessierten Lesern oder Lesern ab 14 Jahren weiterempfehlen.

Tobias Wyder u. Andy Wyss (14 Jahre)

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Samoa

8. Oktober 2007

Die Geschichte „Samoa“, geschrieben von Waldtraut Lewin, spielt im Jahre 1904 auf der Insel Upolu in Samoa. Samoa ist zu dieser Zeit eine Deutsche Kolonie. Die Eltern der Hauptperson Adam waren damals als Missionare auf die Insel gekommen. Samoa ist seine Heimat, dort hat er seine Kindheit verbracht. Diese Geschichte handelt von einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte, die von politischen Einflüssen geprägt ist.Das Buch „Samoa“ handelt hauptsächlich von zwei alten Jugendfreunden, die sich nach einigen Jahren wiedersehen und sich sofort verlieben. Die Rede ist von Adam und Moana. Uns gefällt das Buch Samoa besonders, weil es in einer anderen Welt spielt, aber unsere Gefühle sehr berührt. Es ist eine dramatische Liebesgeschichte und das leidenschaftliche Feuer zwischen Adam und Moana prägt das Buch sehr. Die Autorin beschreibt die Liebe zwischen Mann und Frau sehr gefühlsvoll und romantisch. Dieses Buch spricht vor allem Leute an, die sentimental und romantisch sind und gerne Liebesgeschichten lesen. wir würden es zwar eher Mädchen empfehlen, da es sich um eine Liebesgeschichte handelt, aber natürlich können auch Knaben dieses Buch lesen.
Angela Burkart u. Jennyfer Schmid (14 Jahre)

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Alex, Dafi und ich

8. Oktober 2007

Gila Almagor schrieb den Roman „Alex, Dafi und ich“, der im Jahre 2005 vom Hanser Verlag auf Deutsch herausgebracht wurde. Die Autorin widmet ihre Zeit vor allem den krebskranken Kindern, deswegen gründete sie den Hilfsverein „Gila Almagors Wunschfonds“. Das Buch spricht Jugendliche wie auch Erwachsene an. Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit in Israel, in Tel Aviv. Die Erzählung handelt von 3 Freunden, Alex, Dafi und Avner, die wegen der Krankheit von Alex zusammenfinden, denn er leidet an Krebs. Die Schriftstellerin wollte den Lesern klar machen, wie wichtig Freunde allgemein im Leben sind, besonders aber in schwierigen Zeiten. Durch die Freundschaft bekommen die betroffenen Menschen Kraft und das Ereignis erscheint weniger schlimm. Wir finden dieses Buch sehr lesenswert. An Spannung fehlt es nicht, und die Emotionen kommen gut zum Ausdruck. Schade ist nur, dass dem Leser im ersten Kapitel die Hoffnung für die Genesung des kranken Alex gleich entrissen wird. Lieber hätten wir uns nicht zu sehr auf dieses schlimme Ende fixiert. Diese Geschichte und vor allem der Schluss hätten uns dadurch noch mehr berührt. Trotzdem war es eine Lektüre, die uns von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt hat. Wir können das Buch „Alex, Dafi und ich“ nur weiterempfehlen.

Alexandra Wüest u. Flavia Müller (14 Jahre)

Audio Rezension 5 Min. 1.3MB

In Berlin vielleicht

8. Oktober 2007

Gabriele Beyerlein verfasste das Buch “In Berlin, vielleicht” im Jahr 2005, um vor allem Jugendliche anzusprechen. Es erschien in Hamburg von dem Thienemann Verlag. Es handelt in Berlin zur Kaiserzeit (ca. 1871) und erzählt von der untersten Schicht, aus der Sicht von Lene Schindacker, einem Haus- und Kindermädchen.Lene Schindacker, ein uneheliches Kind, lebt auf dem Lande bei der Familie des Lehrers, für den sie sehr schwärmt. Nach der Firmung geht sie nach Berlin mit der Vorstellung, dort sei das Leben besser und man könne als Fabrikarbeiterin oder Haus- und Kindermädchen viel Geld verdienen. Das Thema hat mich sofort interessiert, denn es beschreibt, wie ein ganz „normales“ Haus- und Kindermädchen zu dieser Zeit lebt. Doch zugleich ist Lene Schindacker nicht wie alle anderen Haus- und Kindermädchen, denn sie lässt sich nicht unterkriegen, was uns sehr beeindruckt. Da sie etwa gleich alt ist wie wir, gibt sie uns das Gefühl, dass man alles erreichen kann, wenn man nur nicht aufgibt.

Leandra Falk u. Nadja Wenger (14 Jahre)

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Innen sieht es anders aus

8. Oktober 2007

Das Buch“ Innen sieht es anders aus“ wurde von Christine Biernath geschrieben. Es ist im Jahre 2005 in Deutschland/ Stuttgart beim Verlag Gabriel erschienen. Es ist ein Tagebuch-Roman, der von Ereignissen überschäumt. Die Themen dieses Buches sind Familienbande, Freundschaft, Liebe und Tod. Das 16-jährige Mädchen Svenja ist die Hauptperson. Svenja kommt aus mittelständischen Verhältnissen. Ihr Freund Mike ist ein Punk, der sich in der Stadt seinen Lebensunterhalt erbettelt und ist somit natürlich zuhause bei Svenjas Eltern nicht erwünscht. Dieses Buch ist besonders für Jugendliche empfehlenswert.Wir finden das Buch „ Innen sieht es anders aus“ sehr gut und interessant, es zeigt einem, wie wichtig das Reden ist und dass man nicht alles in sich hineinfressen sollte, es gibt nämlich immer einen oder auch mehrere Auswege. Die Themen dieses Buches sind sowohl Tod, Liebe und Familienverhältnisse und teilweise auch Drogen und Selbstmord, deswegen macht dieses Buch sicher einige Jugendliche und auch Erwachsene sehr nachdenklich. Der Schluss des Buches ist sehr schön geschrieben und gibt den Lesern sicher viel Mut für ihren eigenen Lebensweg, denn es endet alles gut.

Svenja Ernst u. Chantale Troxler (14 Jahre)

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Max in den Wolken

8. Oktober 2007

Karen-Susan Fessel ist 1964 in Lübeck geboren und verfasste dieses Buch „Max in den Wolken“ im Jahre 2005. Erschienen ist es in Hamburg im Friedrich Oetinger Verlag. Es ist ein Kinder- und Jugendbuch. Das Buch handelt von dem 16-jährigen Jungen Max, der seinen Vater verliert und versucht mit seinen Erinnerungen klarzukommen. Das Thema des Buches finde ich sehr interessant, denn es handelt vom Mord am Vater von Max. Aber gleichzeitig stimmt es mich auch etwas nachdenklich, weil man sieht, was für ein schlimmes Schicksal ein Gleichaltriger haben kann. In der Schule oder sonstwo lässt er sich von seiner Trauer gar nichts anmerken. Das Buch handelt vom Mord an seinem Vater. Man denkt kaum einmal daran, dass einem auch so etwas widerfahren könnte, wie Max es erlebt hat. Und doch kann es ja jedem Menschen passieren, dass er liebe Menschen verliert. Das ist ein sehr schwerer Schicksalsschlag, sei es eben durch eine Tötung, aber auch durch eine Krankheit oder sonst ein schlimmes Ereignis. Im Buch sieht man, wie Max den Tod seines Vaters verarbeitet. Er bringt es übers Herz ans Grab von ihm zu gehen, um dort richtig Abschied zu nehmen. Wir finden dieses Buch allgemein sehr interessant und es ist vor allem auch für Jugendliche geeignet, denn es wird aus der Sicht eines 16-Jährigen erzählt

Melanie Suppiger u. Silja Tolusso (14 Jahre)

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Höhenflug abwärts

8. Oktober 2007

Jana Frey schrieb das Buch „Höhenflug abwärts“. Sie widmete das Buch Marie, der Hauptperson, und deren Freundin Patricia De Propris. Die erste Auflage des Buches erschien 2005 im Verlag Loewe GmbH. Es ist eine Geschichte auf wahrer Begebenheit von Marie. Marie ist eine 15½-jähriges Mädchen, das durch Liebeskummer und Drogen in Probleme gerät. Jana Frey möchte mit diesem Buch am Beispiel von Marie zeigen, wie Jugendliche anfangen Drogen zu nehmen ohne an die Folgen zu denken. Das Buch ist in erzählender Form geschrieben und einfach zu verstehen. Unserer Meinung nach ist dieses Buch für Jugendliche zwischen 14-16 Jahre geschrieben.

Lina Aebi u. Olivia Birrer (14 Jahre)

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Tzapalil im Bann des Jaguars

8. Oktober 2007

Der Mayaforscher Andreas Gössling, geboren 1958, schrieb das Buch „Tzapalil im Bann des Jaguars“ im Jahre 2005. Das Buch, 303 Seiten, erschien im Verlag Arena in Würzburg. Es ist ein Abenteuerbuch für Jugendliche im Alter zwischen 12 und16 Jahren. Das Buch ist aber auch spannend für Erwachsene. Der Kern des Textes handelt von der Befreiung von Carmens und Pedros Eltern in Guatemala. Der Autor wollte mit dem Buch Wissen über die Mayakultur vermitteln. Das hat er in ein aufregendes Abenteuerbuch verpackt. Wir finden es ausserdem gut, dass die Hauptperson eine Deutsche ist, so kann man sich besser mit ihr identifizieren. Das Buch gefiel uns sehr gut und wir fanden es auch unglaublich spannend. Es war informativ und die Schreibweise des Autors war ebenfalls toll. Er hat das Geschehen so bildhaft geschildert, dass man sich sehr gut in das Geschehen hineinversetzen kann. Es hat uns auch gut gefallen, dass die Geschichte an verschiedensten Schauplätzen spielt. Der Urwald war für uns ganz spannend, weil wir den Urwald sehr gerne haben mit den vielen verschiedenen Pflanzen, die da wachsen. Und sicher auch wegen den Tieren, die dort leben. Dieses Buch war für uns hinter den Harry-Potter-Büchern das spannendste Buch.

Thomas Ljutow u. Reto Willimann (14 jahre)

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